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Unterschiedliche Tauchausrüstung

In seinen Anfängen war man beim Tauchen auf die eigene Lunge angewiesen und konnte solange unter Wasser bleiben, bist der Sauerstoff in dieser zur neige ging. Seitdem hat sich das Tauchen stetig weiterentwickelt und auch die verwendete Ausrüstung geht weit über Flossen und Schnorchel hinaus.

Die Tauchergrundausrüstung, auch als ABC-Ausrüstung bekannt, besteht aus einer Tauchmaske, einem Schnorchel und den dazugehörigen Tauchflossen. Diese Ausrüstung kann in kälteren Gewässern auch noch durch einen Neoprenanzug ergänzt werden. Mit dieser Ausstattung können auch unerfahrene Taucher ihre ersten Entdeckungstouren unter Wasser machen. Beim Apnoetauchen, also dem Tauchen mit nur einem Atemzug, wird auf den Schnorchel verzichtet, da man in größeren Tiefen taucht.

Gerätetauchen erfordert zusätzliche Ausrüstung

Das Gerätetauchen ist die nächste Stufe des Tauchens. Dabei wir in den meistens Fällen ein Drucklufttauchgerät verwendet, welches aus einer oder mehreren Druckluftflaschen, einem Atemregler und einer aufblasbaren Tarierweste besteht. Zusätzlich verwendet der Taucher auch hier einen Tauchanzug gegen die Kälte und Bleigewichte, um den Auftrieb des Tauchers zu kompensieren. Des Weiteren gehört zum Gerätetauchen meistens ein Tauchcomputer, der den Taucher über die Tiefe und die Tauchzeit informiert. So kann der Taucher seine Dekompressionszeit unter Wasser berechnen bzw. errechnen viele Tauchcomputer diese selbstständig.

Ausrüstung für extreme Situationen beim technischen Tauchen

Die Ausrüstung des technischen Tauchens ist der Gerätetauchausrüstung sehr ähnlich, allerdings ist sie mehr auf extrem Situationen ausgelegt. Deshalb gehören meistens mehrere Pressluftflaschen und Lungenautomaten zur Ausrüstung. Auch ein Trockenanzug findet häufig Verwendung, da dieser noch besser gegen Kälte schützt.

Weitere Ausrüstungsgegenstände kurz erklärt:

  • Neoprenanzug

Man unterscheidet zwischen Nass-, Halbtrocken- und Trockentauchanzug. Die Anzüge bieten aufsteigend in der Reihenfolge einen besseren Schutz gegen Kälte.

  • Tauchcomputer

Der Tauchcomputer zeigt dem Taucher kontinuierlich Tauchtiefe und Tauchzeit an und berechnet einen Plan zum Auftauchen. So können Dekompressionsunfälle vermieden werden.

  • Logbuch

Um einen Überblick über die eigenen Taucherfahrungen zu haben, führen die meisten Gerätetaucher ein Logbuch.

  • Druckluftflasche

Vorratsbehälter für verschiedene Atemgasgemische, die den Tauchgang verlängern sollen. Bezeichnung nach Inhalt, wie zum Beispiel Nitrox-, Sauerstoff- oder Trimix-Flasche.

  • Tauchflossen

Schwimmhilfen, die einen zusätzlichen Vortrieb des Tauchers gewährleisten und das schwimmen unter Wasser vereinfachen. Unterscheidung zwischen Schwimmflosse und Geräteflosse.

  • Schnorchel

Erlaubt es beim Schwimmen an der Oberfläche den Kopf unter Wasser zu halten und dabei zu atmen.

  • Tauchermaske

Die Maske umschließt anders als eine Schwimmbrille zusätzlich die Nase, wodurch unter Wasser ein Druckausgleich möglich ist.

  • Tauchmesser

Das Tauchmesser wird weniger als Waffe eingesetzt als vielmehr als Werkzeug, um sich unter Wasser aus einer Notlage befreien zu können.

  • Taucheruhr

Wasserdichte Armbanduhr, welche bis 200m Wassertiefe funktionsfähig ist und die Tauchzeit anzeigt. Inzwischen weitestgehend durch den Tauchcomputer abgelöst.

  • Tauchkompass

Ein druck- und wasserfester Kompass, der bei geringen Sichtweiten zur Navigation dient.

  • Taucherlampe

Da unter Wasser fast alle in bläulichem Licht erscheint, kann mit einer Taucherlampe ein Objekt in seinem vollständigen Lichtspektrum erfasst werden.

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Ingo Scheuermann

Ingo Scheuermann

Ingo ist seit Jahren begeisterter Taucher und freut sich über Tipps und neue Reiseziele unter Tauch-Seiten.de.
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